.

ANTWORT: Die Aufteilung der Kaltwasserkosten richtet sich nach den Anteilen im Grundbuch, sofern nicht schriftlich und einstimmig etwas anderes vereinbart ist.
Grundsätzlich ist dazu auszuführen, dass die Gärten zu einer Erhöhung der Anteile der Gartenwohnungen führen, sodass die Gartenwohnungen an sämtlichen Kosten nicht nur an den Wasserkosten in erhöhter Form teilnehmen.
Durch diese höhere Bewertung der Anteile sollte der Nachteil des „Gartengießens“ eigentlich ausgeglichen sein.
Darüber hinaus ist es möglich, mit einer Mehrheit von zwei Dritteln zu beschließen, dass eine Verbrauchsermittlung erfolgt, wenn dies mit wirtschaftlich vernünftigem Kostenaufwand möglich ist.
Eine derartige Änderung des Aufteilungsschlüssels wird ab der Abrechnungsperiode wirksam, die der Beschlussfassung folgt.